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Erfolgreicher Start

Das AESKU.KIPP INSTITUTE initiiert und koordiniert internationale Forschungskooperationen und Entwicklungsprojekte. Gleichzeitig bietet es die räumlichen und personellen Voraussetzungen für die Durchführung gemeinsamer interdisziplinär besetzter Projekte am Standort in Wendelsheim. Bewusst positioniert sich das AESKU-KIPP.INSTITUTE auch als internationale Schnittstelle zwischen Grundlagen- und klinischer Forschung, damit aktuelle Forschungsergebnisse der klinischen Anwendung zugeführt werden können.
Im Rahmen der Eröffnung kamen dem entsprechend Vertreter aus Wissenschaft, klinischer Praxis und Industrie, namentlich Professor Yehuda Shoenfeld, Tel Aviv, Prof. Dr. Klaus Helmke, Klinikum München-Bogenhausen, Prof. Dr. Karl Lackner, Universitätsklinik Mainz und Prof. Dr. Gerd Schnorrenberg, Boehringer Ingelheim, zu Wort, um aus ihrer persönlichen Sicht, die Notwendigkeit und Bedeutung eines solchen Institutes zu erläutern.
Gefördert wird der Aufbau des Institutes durch die finanzielle Unterstützung der Initiatoren der AIRA e.V., Dr. Torsten Matthias, Inhaber der AESKU. DIAGNOSTICS und dem schweizer Privatinvestor Dr. h.c. Karl-Heinz Kipp. Darüber hinaus fördert das Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz die Ausstattung der Labors des AESKU.KIPP INSTITUTEs mit einer aktuellen, für die Aktivitätsfelder des Institutes notwendigen Gerätegrundausstattung.
Staatssekretär Walter Strutz aus dem Wirtschaftsministerium in Rheinland-Pfalz, Dr. Wilfried Bechtolsheimer als Vertreter der Investorenfamilie Kipp-Bechtolsheimer und Dr. Torsten Matthias, erlaubten den rund 150 Gästen der Eröffnung einen Einblick in ihre jeweilige Motivation mit der finanziellen Unterstützung des AESKU-KIPP INSTITUTES der Erforschung der Autoimmunität heute und in Zukunft neue Wege zu öffnen.
Vorträge von Dr. Auerheimer, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium und Dr. Ulrich Link, ISB, rundeten das Programm ab.
Das AESKU.KIPP INSTITUTE ist auch Forum für internationalen Informationsaustausch. Mit Veranstaltungen und Veröffentlichungen setzt sich das Institute aktiv dafür ein, aktuelle Möglichkeiten der Prognose, Diagnose und Therapie von Autoimmunerkrankungen öffentlich zu machen, damit Patienten und behandelnde Ärzte von neuesten Forschungsergebnissen profitieren können und langjährige Odysseen Betroffener bald der Vergangenheit angehören.


International AESKU.KIPP INSTITUTE-Symposium „Autoimmunity 2006“


Neben der offiziellen Eröffnungsfeier am 5. Mai 2006 engagierte sich das Institut deshalb ganz bewusst mit dem „1. International AESKU.KIPP INSTITUTE-Symposiums „Autoimmunity 2006“ für den interdisziplinären Wissensaustausch zwischen Forschern und klinischen Praktikern. 11 renommierte Wissenschafter, größtenteils Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates des Institutes berichteten am Samstag, den 6. Mai 2006 in Wendelsheim über den aktuellen Stand der Forschung und diskutieren mit rund 80 Teilnehmern aus aller Welt den Einfluss auf die Diagnose, Prognose und Therapie von Autoimmunerkrankungen.
Die Inhalte der Vorträge reichten von spannenden Ausblick in die Zukunft der Autoimmunitätsforschung (Autoimmunity towards the second millennium; Prof. Yehuda Shoenfeld, Israel) bis hin zu konkreten Forschungsergebnissen bei einzelnen Krankheitsbildern wie:

  • The humoral immune response to citrullinated proteins in patients with rheumatoid arthritis: genetic, clinical, technical, and epidemiological aspects, Dr. Allan Wiik, MD, DSc., Statens Serum Institut, Kopenhagen, Dänemark;
  • The antiphospholipid (Hughes) syndrome - linking many specialties, Prof. Graham R.V. Hughes, The Rayne Institute, St. Thomas' Hospital, London, UK;
  • Autoimmunity against the endothelium: much more than a laboratory curiosity, Prof. Pier Luigi Meroni, IRCCS Istituto Auxologico Italiano, Mailand, Italien;
  • Biologics in ANCA-related vasculitis, Prof. Loïc Guillevin, Hopital Avicenne, Bobigny Cedex, Frankreich
  • The molecular basis of primary biliary cirrhosis: paradigm versus paradox for autoimmunity, Prof. M. Eric Gershwin, MD, University of California at Davis, USA;
  • Autoantibodies and autoreactive T cells in rheumatoid arthritis – pathogenic players and diagnostic tools, Univ.-Prof. Dr. Günter Steiner, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Wien, Österreich


Aktuelle Informationen zu generellen immunologischen Mechanismen vermittelten wertvolle Hintergrundinformationen und den gewünschten Blick über den Tellerrand:

  • Strategies of immune regulation, Prof. Dr. Hansjörg Schild, Institute for Immunology, Universität Mainz, Deutschland;
  • Current understanding of regulation of antibody mediated autoimmunity, Prof. Dr. Reinhold E. Schmidt, Klinische Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland;
  • Global visualization of immune responses, Prof. Dr. Markus J. Maeurer, Smittskyddsinstitutet, Solna, Schweden;
  • Molecular mimicry and autoimmunity, Prof. Miri Blank, University of Tel Aviv, Center for Autoimmune Diseases, Sheba Medical Center, Tel-Hashomer, Israel.

Patientenforum „Autoimmunerkrankungen“

Am Sonntag, den 7. Mai 2006 bot das AESKU.KIPP INSTITUTE Patienten, Angehörigen und allen Interessierten mit dem Patienten-Forum „Autoimmunerkrankungen“ aktuelle Informationen der Diagnose und Therapie von:

  • Rheuma, Dr. Wolfgang Bolten, Klaus-Miehlke-Klinik, Wiesbaden
  • Multiple Sklerose, Dr. Stefan Langel, Rheinhessen-Fachklinik, Alzey
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Dr. Clemens Keitel, DRK Krankenhaus, Alzey
  • Lebererkrankungen, Dr. Marcus Schuchmann, Universitätsklinik Mainz

Bis zu 100 Betroffene nutzten die Gelegenheit, sich nicht nur über aktuelle Möglichkeiten der Diagnose und Therapie zu informieren, sondern auch den aktiven Dialog mit den Referenten zu suchen.
Mit der Eröffnung des AESKU.KIPP INSTITUTES ist der Startschuss für eine neuartige Plattform zur Erforschung der Autoimmunität gefallen, erste Kooperationen wurden initiiert, erste Forschungsprojekte sind in Planung. Schon das nächste wissenschaftliche Symposium, das für Ende April 2007 geplant ist, sollte damit erste Ergebnisse erwarten lassen.
Mehr Informationen unter: www.aesku-kipp.com


HINTERGRUNDINFORMATION

Träger des AESKU.KIPP INSTITUTES ist der gemeinnützige Verein AIRA e.V. , der nicht nur die interdisziplinäre Erforschung der Autoimmunität fördern will, sondern es sich auch zum Ziel gesetzt hat, durch die bewusste Offenheit gegenüber den verschiedensten Kooperationspartnern in Wissenschaft und Wirtschaft eine hervorragende Voraussetzung für die interdisziplinäre Ausrichtung der Aktivitäten und die Generierung von echtem Nutzen für die Allgemeinheit zu schaffen.
Die finanzielle Unterstützung im Rahmen einer Public Private Partnership legt den Grundstein für die Entstehung des AESKU.KIPP INSTITUTEs. Gefördert wird der Aufbau des Institutes durch die finanzielle Unterstützung der Initiatoren der AIRA e.V., Dr. Torsten Matthias, Inhaber der AESKU. DIAGNOSTICS und dem schweizer Privatinvestor Dr. h.c. Karl-Heinz Kipp. Darüber hinaus fördert das Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz die Ausstattung der Labors des AESKU.KIPP INSTITUTEs mit einer aktuellen, für die Aktivitätsfelder des Institutes notwendigen Gerätegrundausstattung.
Damit aber eine einzigartige Plattform für die interdisziplinäre Erforschung der Autoimmunität entstehen kann, braucht es die Unterstützung engagierter Persönlichkeiten, die sprichwörtlich den Finger am Puls der Zeit haben. Daher stellt der Verein AIRA e.V. dem AESKU.KIPP INSTITUTE einen kompetenten wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus zehn international renommierten Experten auf dem Gebiet der Autoimmunität, zur Seite.